Idee der Dritten Orte – Allgemein

In den 1980er-Jahren vom amerikanischen Soziologen Ray Oldenburg geprägt, beschreibt der Begriff des Dritten Ortes öffentliche Orte für Begegnung und Austausch in Abgrenzung zum Ersten Ort, dem Zuhause, und dem Zweiten Ort, der Arbeit. Mit dem Förderprogramm „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“ unterstützt die Landesregierung Konzepte für die kulturelle Infrastruktur in ländlichen Regionen. Ziel ist die Entwicklung von neuen und die Weiterentwicklung von bereits bestehenden Dritten Orten: Kultur- und Bildungsangebote sollen durch Öffnung, Vernetzung und Bündelung zu regionalen Ankerpunkten werden. In der mit 750.000 Euro ausgestatteten ersten Förderphase wird zunächst die Konzeptentwicklung von Dritten Orten unterstützt. Im Rahmen des Förderprogramms zeichnet sich eine Kultureinrichtung als Dritter Ort durch die Erfüllung weiterer Merkmale aus – dazu gehört vor allem der niedrigschwellige Zugang, eine einladende Atmosphäre, verschiedene Nutzungen sowie die Mitwirkung der Bürger*innen. Das Spektrum ist damit sehr breit.

Vereinen, Bürgerinnen und Bürgern das Haus der Bildung und Kultur weiterentwickelt werden: Zum Haus der Bildung, Begegnung und Kultur.

 

PDF Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert im Rahmen des Programms Dirtte Orte bis 2023 mit 14 Millionon Euro Kulturangebote in seinen ländlichen Regionen

Autor: Klaus Kaiser
(Städte- und Gemeinderat 2020)